Allgemeine Nutzungsbedingungen HSKGdownloads: 594 | type: pdf | size: 115 kB
Einverständniserklärungen
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahrendownloads: 690 | type: pdf | size: 18 kB
Jugendliche ab 18 Jahrendownloads: 553 | type: pdf | size: 17 kB
Gruppendownloads: 598 | type: pdf | size: 96 kB
Schulklassendownloads: 560 | type: pdf | size: 7 kB

Bitte die Allgemeinen Nutzungsbedingungen sowie die jeweilige Einverständniserklärung unterschrieben zum nächsten Besuch des Hochseilklettergartens mitbringen - DANKE !!!

 

 

Allgemeine Nutzungsbedingungen des

Klettergartens in Leverkusen-Alkenrath – Stand April 2013

der Evangelischen Kirchengemeinde Leverkusen-Schlebusch, Martin-Luther-Str. 4, 51375 Leverkusen (nachfolgend „Kirchengemeinde“)

 

 

1.       Anwendung

 

Die nachfolgenden Regelungen betreffen die Nutzung des von der Kirchengemeinde betriebenen Klettergartens. Jeder Nutzer des Klettergartens (nachfolgend „Teilnehmer“), bei Minderjährigen auch dessen Sorgeberechtigte(r), muss diese Nutzungsbedingungen vor Betreten des Hochseilgartens durchlesen. Mit der Unterschrift wird bestätigt, dass der Teilnehmer oder der Sorgeberechtigte diese Bedingungen zur Kenntnis genommen hat und mit ihnen vorbehaltlos einverstanden ist. Bei Minderjährigen bestätigt der Sorgeberechtigte gleichzeitig, dass er diese Nutzungsbedingungen mit seinem Kind durchgesprochen und es diese verstanden hat.

 

 

2.       Teilnahmeberechtigung

 

2.1     Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre dürfen den Hochseilgarten begehen, wenn ein Sorgeberechtigter dies zuvor schriftlich bestätigt.  Zu diesem Zweck muss das von den(m) Sorgeberechtigten unterzeichnete Einverständnis mit diesen Nutzungsbedingungen gem. Ziff. 1 vorgelegt werden. Der Sorgeberechtigte kann sein Einverständnis für die ganze Saison erteilen. Das Einverständnis ist entsprechend dem Muster in Anlage 1 zu erteilen.

          Volljährige erteilen ihr Einverständnis gemäß dem Muster in Anlage 2.

 

2.2     Die Nutzung des Klettergartens durch Kinder entweder unter 9 Jahren oder unter einer Größe von 110 cm ist ausgeschlossen.

 

2.3     Bei Gruppen (ausgenommen Schulklassen) muss eine Einverständniserklärung entsprechend Anlage 3 vorgelegt werden. Der Gruppenbetreuer bestätigt, dass die Sorgeberechtigten der namentlich aufzuführenden Kinder über die Nutzungsbedingungen des Klettergartens informiert wurden und gem. Ziff. 1 ihr Einverständnis erklärt haben. Der Gruppenbetreuer muss volljährig sein. Vor- und Zuname der Kinder sowie Geburtsdatum sind anzugeben.

 

2.4     Die Begehung des Klettergartens durch Schulklassen setzt voraus, dass der Gruppenbetreuer entsprechend Anlage 4 bestätigt, dass die Sorgeberechtigten der zu einer Klasse gehörenden Kinder über die Nutzungsbedingungen informiert wurden und gem. Ziff. 1 ihr Einverständnis erklärt haben.

 

 

3.       Risiken, Teilnahmebedingungen

 

3.1     Die Benutzung des Hochseilgartens ist mit Risiken verbunden. Das Begehen der kompletten Anlage erfolgt auf eigenes Risiko und Gefahr! Die Einhaltung der Nutzungsbedingungen liegt ausschließlich in der Verantwortung des jeweiligen Teilnehmers. Für die Haftung der Kirchengemeinde gilt Ziffer 8.

 

3.2     Für die Nutzung des Hochseilgartens gelten folgende Bedingungen:

 

          a.           Den Anweisungen der Mitarbeiter und Trainer sind stets zu befolgen

          b.           Eine durchschnittliche körperliche Fitness wird vorausgesetzt.

          c.       Die Anlage ist nur für Teilnehmer ab einer Mindestgröße von 1,10 Meter und bis maximal 120 kg Körpergewicht begehbar (unabhängig vom Alter des Teilnehmers).

          d.      Teilnehmer, die an einer Krankheit oder einer psychischen oder physischen Beeinträchtigung leiden, die beim Begehen des Hochseilgartens eine Gefahr für die eigene Gesundheit oder die anderer Personen darstellen könnten, sind zur Teilnahme nicht berechtigt. Der Hochseilgarten darf nach Alkoholgenuss, dem Konsum von Betäubungsmitteln und/oder Drogen nicht betreten werden! Schwangere dürfen den Hochseilgarten ebenfalls nicht nutzen.

          e.       Es dürfen beim Begehen des Hochseilgartens keine Gegenstände (Taschen, Rucksäcke, Schmuck, Uhren, Mobiltelefone, Kameras, etc.) mitgeführt werden, die eine Gefahr für den Teilnehmer selbst oder für andere (z.B. durch Herunterfallen) darstellen. Lange Haare sind kurz zu binden (z.B. Haargummi, etc.).

          f.       Es besteht absolutes Rauchverbot! Bei Zuwiderhandlung haftet der Verursacher für alle Folgeschäden (z.B. an Gurten o. Ä.)!

          g.      Die Begehung des Hochseilgartens ist nur mit festem Schuhwerk (keine Sandalen, Flip-Flops o.ä.) möglich.

          h.      Bei Aufbewahrung von Gegenständen übernimmt die Kirchengemeinde keine Haftung bei Diebstahl oder Beschädigung.

          i.        Die Trainer können das Betreten der Kletteranlage aus genannten Gründen oder bei sonstigen Sicherheitsbedenken jederzeit untersagen.

 

 

4.       Sicherheitseinweisung

 

Jeder Teilnehmer muss vor der Benutzung der Kletteranlage an einer Sicherheitseinweisung teilnehmen. Sollte der Teilnehmer hierbei Fragen zur Sicherheit und Eigensicherung haben, so sind diese an den Mitarbeiter/Trainer bis zur zufriedenstellenden Klärung zu stellen.

 

 

5.       Ausrüstung

 

Die ausgeliehene Ausrüstung (Helm, Gurt, Karabiner, usw.) muss entsprechend der Sicherheitseinweisung der Trainer benutzt werden. Sie darf nur durch die betreuenden Trainer an bzw. abgelegt werden. Die Ausrüstung darf während der Nutzung des Hochseilgartens nicht abgelegt werden. Sie darf nicht an andere Personen weitergegeben werden. Nach Beendigung des Programms muss die Ausrüstung wieder zurück gegeben werden. Die Kletteranlage darf mit der ausgeliehenen Ausrüstung nicht verlassen werden. Das Benutzen eigener Sicherheitsausrüstung, auch nur teilweise, ist nicht zulässig!

 

 

6.       Sicherheitsregeln

 

6.1     Der Teilnehmer darf zu keinem Zeitpunkt ungesichert sein! Es ist nicht erlaubt, selber Veränderungen am Karabiner oder Gurt vorzunehmen. Das Umhängen in einen neuen Anlagen-Sicherungsbereich darf ausschließlich durch den Trainer erfolgen. Die Sicherungskarabiner müssen immer im Sicherungsseil eingehängt sein.

 

6.2     Jedes Kletterelement zwischen den Bäumen, die Aufstiege und die Seilrutschen dürfen immer nur von einer Person begangen, bzw. genutzt werden. Auf einem Podest dürfen sich maximal 2 Personen gleichzeitig aufhalten.

 

6.3     Bei Verletzungen durch Schraubverbindungen, Seile, Karabiner, Rollenkarabiner, Holzsplitter, Äste, unwegsames Gelände usw. oder bei Beschädigung bzw. Diebstahl z. B. von Kleidung, Handy, Kamera usw. übernimmt die Kirchengemeinde keine Haftung. Sonstige Unfälle, Sachschäden oder Verletzungen müssen unverzüglich einem Mitarbeiter/ Trainer des Klettergartens gemeldet werden.

 

 

7.       Entgelt

 

Die Nutzung des Klettergartens durch individuelle Teilnehmer ist kostenfrei. Bei einer Gruppennutzung erhebt die Kirchengemeinde ein Entgelt als Zuschuss zu den mit der Gruppennutzung verbundenen Mehrkosten (z.B. zusätzliches Personal, Zusatzausrüstung).

 

 

8.       Haftung, Schadensersatzansprüche

 

8.1     Bei Beschädigung oder Verlust von Ausrüstungsgegenständen, der Missachtung von Sicherheitshinweisung, der Sicherheitseinweisung und/oder sonstigen Anweisungen der Trainer oder Mitarbeiter behält sich die Kirchengemeinde das Recht vor, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

 

8.2     Sämtliche Anweisungen und Entscheidungen der Mitarbeiter/Trainer sind bindend. Bei Zuwiderhandlung oder Verstößen gegen Anweisungen der Mitarbeiter/Trainer oder gegen Inhalte der Sicherheitseinweisung können die betreffenden Teilnehmer vom Besuch der Anlage ausgeschlossen werden. Ein Anspruch auf Rückerstattung eines etwaigen Entgelts besteht nicht! Bei Zuwiderhandlung und Verstößen gegen Anweisungen der Mitarbeiter oder Trainer, bei einer Nichtbefolgung dieser Nutzungsbedingungen, bei panischen Anfällen oder anderen, nicht von der Kirchengemeinde, den Mitarbeitern oder Trainern verschuldeten Schäden ist jegliche Haftung ausgeschlossen

 

8.3     Die Kirchengemeinde (vertreten durch ihre Trainer) behält sich das Recht vor, den Betrieb der kompletten Anlage oder Teilen der Anlage aus sicherheitstechnischen Gründen (Feuer, Sturm, Gewitter, Regen, etc.) einzustellen. In diesem Fall erfolgt keine Rückvergütung eines etwaigen Entgelts. Gleiches gilt wenn ein Teilnehmer vorzeitig den Besuch des Klettergartens beendet.

 

8.4     Die Kirchengemeinde haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen für Personenschäden. Für Sach- und Vermögensschäden haftet die Kirchengemeinde  nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit  sowie bei leichter Fahrlässigkeit im Falle der Verletzung einer Kardinalpflicht für voraussehbare, typische Schäden.